Schulung für angehende Wohnberater in Thüringen
Am 18. März hatte ich die Freude, eine dreistündige Fortbildung für angehende Wohnberaterinnen und Wohnberater in Thüringen durchzuführen. Im Mittelpunkt stand eine Frage, die für immer mehr Menschen zunehmend an Bedeutung gewinnt: Wie lässt sich das Leben in der eigenen Wohnung so gestalten, dass es trotz Pflege- und Hilfebedarf bis ins hohe Alter möglich bleibt?
3
Stunden Fortbildung
100
vorgestellte Lösungen
ASB
Organisator
Technische Assistenz bietet hierfür ein enormes Potenzial. In den drei Stunden stellte ich rund hundert Produkte und Lösungen vor – von einfachen Alltagshilfen bis hin zu intelligenten Assistenzsystemen –, die Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder erhöhtem Unterstützungsbedarf mehr Selbstständigkeit und Sicherheit im eigenen Zuhause ermöglichen können. Dazu gehören beispielsweise Sturzsensoren, Notrufgeräte, smarte Türschließsysteme oder sprachgesteuerte Assistenten, die an Medikamente erinnern.
Besonders gefreut habe ich mich über die angeregten Diskussionen mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Der lebhafte Austausch zeigte deutlich, wie groß das Interesse an praxisnahen Lösungen ist und wie vielfältig die Bedarfe der Menschen sind, die von Wohnberaterinnen und Wohnberatern begleitet werden.
Organisiert wurde die Veranstaltung vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Thüringen, der die Ausbildung der angehenden Wohnberaterinnen und Wohnberater für das Land Thüringen übernommen hat. Ich danke dem ASB herzlich für die professionelle Organisation und die Möglichkeit, dieses wichtige Thema in die Ausbildung zu integrieren.
Wohnberatung ist eine Schlüsselaufgabe im Bereich Pflege und Selbstständigkeit: Gut ausgebildete Beraterinnen und Berater helfen Betroffenen und ihren Angehörigen, frühzeitig die richtigen Entscheidungen für eine zukunftssichere Wohnsituation zu treffen. Technische Assistenz ist dabei ein zentraler Baustein – und ich freue mich, dieses Wissen weiterzugeben.