Taschenbuch „Kleine Technik, große Hilfe“ erschienen

Letzte Woche hatten wir wieder Besuch in unserer Musterwohnung für barrierefreies Wohnen in Wernigerode. Eine Frau, vielleicht Mitte 70, blieb lange vor den selbstöffnenden Scheren stehen. Dann sagte sie: „Wissen Sie, ich schneide seit Monaten nichts mehr. Die Hände tun so weh. Aber ich wusste nicht, dass es so etwas gibt.“

Solche Momente erlebe ich fast täglich. Menschen, die seit Jahren mit Problemen kämpfen, für die es längst Lösungen gibt. Das größte Hindernis ist nicht das Geld. Auch nicht die Technik. Es ist schlicht: fehlendes Wissen.

Deshalb gibt es jetzt „Kleine Technik, große Hilfe“

Nach über zehn Jahren Beratung in der Musterwohnung Wernigerode und unzähligen Vorträgen im ganzen Bundesgebiet habe ich mein Wissen in ein Buch gepackt. 199 Seiten, über 250 Lösungen. Von der simplen Anziehhilfe bis zum smarten Sensor. Von der Badewanneneinstiegshilfe bis zum sprechenden Medikamenten-Etikett.

Denn es geht nicht nur um moderne Assistenztechnik oder technische Alltagshelfer. Es geht auch um klassische Hilfsmittel wie Rollatoren oder Haltegriffe. Und um Wohnraumanpassung: schwellenlose Übergänge, rutschfeste Böden, durchdachte Beleuchtung. Die ganze Bandbreite eben.

Was Sie im Buch finden

Manche Dinge werden Sie überraschen. Wussten Sie zum Beispiel, dass es Schuhe mit einem Scharnier in der Sohle gibt? Vorder- und Hinterschuh klappen zum Einstieg auf, man schlüpft hinein, und beim Auftreten rastet das Scharnier wieder ein. Schuhe anziehen ohne Bücken, ohne die Hände zu nutzen – für Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit ein Segen.

Oder Sensoren für die Kühlschranktür: Wird der Kühlschrank ungewöhnlich lange nicht geöffnet, bekommen Angehörige eine Nachricht aufs Smartphone. Unauffällig. Respektvoll. Zuverlässig.

Smarte Trinkgefäße, die ans Trinken erinnern. Eine Schere, die sich von selbst öffnet. Ein Etikett, auf das man Medikamentenhinweise aufsprechen kann.

Aber auch ganz einfache Dinge finden Sie: Greifzangen, mit denen man sich nicht mehr bücken muss. Dosenöffner, die arthritischen Händen die Arbeit abnehmen. Steckdosenleisten mit großen, beleuchteten Schaltern.

Praxis, nicht Theorie

Ich stelle nur vor, was ich kenne. Die meisten Geräte nutze ich selbst oder habe sie in der Musterwohnung im Einsatz. Ich weiß, welche Knöpfe manchmal schwer zu drücken sind. Welche Funktionen im echten Leben helfen. Und wo es in der Praxis hakt.

Und noch etwas war mir wichtig: Alles, was im Buch steht, können Sie tatsächlich kaufen. In Fachgeschäften, Sanitätshäusern oder im Versandhandel. Keine theoretischen Konzepte aus der Forschung. Sondern Alltagshelfer, die Sie heute bestellen und morgen nutzen können.

Zu jedem Produkt gibt es ein Bild, eine verständliche Beschreibung, Bezugsquellen und Preisangaben (Stand Februar 2026). Dazu Hinweise, ob und wie die Krankenkasse oder Pflegekasse eventuell Kosten übernimmt.

Für wen ist das Buch?

Für Sie, wenn Sie selbst nach Lösungen suchen. Für Ihre Kinder, wenn sie Sie unterstützen möchten. Für Fachkräfte in Pflege und Beratung, die fundierte Informationen brauchen.

Mein Wunsch: Dass Sie nach der Lektüre denken: „Ach, das gibt es? Das könnte mir helfen!“ Genau das höre ich nach jedem Vortrag. Und genau deshalb habe ich dieses Buch geschrieben.

Jetzt erhältlich

Kleine Technik, große Hilfe. Ein Wegweiser für Selbstständigkeit bis ins hohe Alter
Selbstverlag, März 2026
199 Seiten, Taschenbuch
Erhältlich bei Amazon

Hier können Sie einen Blick ins Buch werfen. Die Texte in der Vorschau sind teilweise geweißt.