Wischmopp mit Schleuder: Wischen ohne Bücken und schweres Auswringen

Wischmopp Eimer mit Räderm

Das Auswringen von Hand gehört zu den Momenten beim Bodenwischen, die Kraft und Beweglichkeit fordern. Man bückt sich über den Eimer, dreht den nassen Mopp mit beiden Händen aus und wuchtet anschließend das schwere Gefäß in den nächsten Raum. Wenn Rücken, Handgelenke oder Schultern nicht mehr mitmachen, wird gerade dieser Teil zur Hürde. Geht Ihnen das auch so? Ein Wischmopp mit Schleuder nimmt Ihnen genau diese beiden Handgriffe ab: das Auswringen und das Tragen.

So funktioniert ein Wischmopp mit Schleuder

Das System besteht aus einem Mopp und einem Eimer mit eingebautem Schleudereinsatz. Den nassen Mopp stellen Sie in den Einsatz und bringen ihn zum Rotieren, je nach Modell über ein Fußpedal oder durch Druck auf den Stiel. Die Drehbewegung schleudert das Wasser heraus, sodass der Mopp nur noch feucht ist, ganz ohne Auswringen mit den Händen. Viele Eimer haben zwei Kammern oder einen Korb, damit sich sauberes und schmutziges Wasser trennen lassen. Rollen am Eimer sorgen dafür, dass Sie ihn vor sich herschieben können, statt ihn zu tragen. Als Mopp kommt meist ein runder Baumwoll- oder Mikrofaserkopf zum Einsatz, der sich abnehmen und in der Maschine waschen lässt.

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Ehrlich gesagt: Was ein Wischmopp mit Schleuder nicht leistet

Bei aller Entlastung bleiben einige Punkte, die man kennen sollte. Der volle Eimer wiegt nach wie vor einige Kilo. Schieben lässt er sich zwar bequem, doch zum Ausleeren müssen Sie ihn anheben und kippen, und genau dabei ist weiterhin Kraft nötig. Auch der Schleudervorgang verlangt etwas: Bei der Pedalvariante stehen Sie kurz auf einem Bein und treten, was bei unsicherem Gleichgewicht heikel sein kann. Bei der Druckvariante drücken Sie den Stiel nach unten, was Schulter und Handgelenke beansprucht. Die Mechanik besteht überwiegend aus Kunststoff und kann bei häufigem Gebrauch verschleißen oder brechen. Hinzu kommt der Platzbedarf, denn Eimer und Mopp wollen irgendwo verstaut sein. Und schließlich bleibt der frisch gewischte Boden eine Weile feucht und damit rutschig, ein Punkt, den man bei nachlassender Standsicherheit nicht unterschätzen sollte.

Was sich im Alltag ändert

Spürbar ändert sich vor allem, was Hände und Rücken leisten müssen. Das Auswringen über den Eimerrand fällt weg, ebenso das Tragen von Raum zu Raum. Sie schieben den Eimer einfach mit, das Schleudern erledigt ein Tritt oder ein Druck. Wer den Eimer mit dem Duschkopf befüllt, spart sich zusätzlich das Anheben beim Befüllen. Übrig bleibt das Entleeren, das weiterhin etwas Kraft kostet. Für viele heißt das unterm Strich: Der anstrengendste Teil des Wischens, das wiederholte Auswringen, ist entschärft, und die Hemmschwelle, überhaupt zum Mopp zu greifen, sinkt.

Eine Lösung von mehreren

Der Wischmopp mit Schleuder ist eine von mehreren Möglichkeiten, das Bodenwischen zu erleichtern, und nicht für jeden die beste. Wer den Eimer ganz vermeiden möchte, ist mit einem Sprühwischer oft besser bedient, der die Flüssigkeit im Stiel mitführt und federleicht ist, dafür aber nur oberflächlich reinigt. Für größere Flächen kommen akkubetriebene Wischroboter infrage, die den Boden selbst befeuchten, allerdings teurer sind und gewartet werden wollen. Ein Dampfreiniger arbeitet ohne Reinigungsmittel, ist jedoch schwerer zu führen und damit nicht für jede Hand geeignet. Und manchmal ist es die ehrlichste Lösung, für die gründliche Bodenreinigung regelmäßig eine Haushaltshilfe einzuplanen. Welche Variante passt, hängt davon ab, wie viel Kraft Sie aufbringen können, wie groß Ihre Wohnung ist und wie sicher Sie stehen. Es lohnt sich, ein Gerät vor dem Kauf auszuprobieren, beim Schleudermopp besonders den Pedaltritt oder den Druck auf den Stiel.

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QUELLE:
https://thomas-schatz.de/hilfsmittel/wischmopp-2/

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